MEIN ALLTAG UND...DIE SCHWARZE LISTE

Da ich gestern bis tief in die Nacht an meinem Englischvortrag gearbeitet hatte, fällt es mir heute besonders schwer aus den Federn zu kommen. Um 9.15 Uhr fühlt es sich immer noch an wie Mitten in der Nacht, der einzige Unterschied ist die Helligkeit. Doch dieser Morgen ist etwas anders. Das ich wieder spät dran bin ist wie ihr wisst keine Besonderheit. Es fühlt sich nur anders an.

Als ich es endlich aus dem Bett schaffe, bin ich hell wach. Mir gehen zu viele Dinge durch den Kopf. Heute habe ich mir vorgenommen Fabio anzusprechen. Diese Gedanken muss ich hinten anstellen, denn in 60 Minuten halte ich schließlich mit zwei weiteren Kommilitonen einen Vortrag. Die Vorbereitung lief wie am Schnürchen. Denn nicht wie sonst bin ich in meiner üblichen „Tratschtantengruppe“ sondern geloster Weise mit den, naja sagen wir mal etwas „ambitionierteren“ Studenten . Wir teilten die Themen also auf, arbeiteten fleißig getrennt und trafen uns dann zum Zusammentragen des Themas. Jeder hatte nun ein Expertenbereich und konnte die anderen darüber informieren. Läuft das Vorbereiten von Vorträgen bei euch auch immer so glatt? Ich kann verstehen wenn ihr jetzt mit runzelnder Stirn verdutzt vor dem PC sitzt. Entwarnung. Bei uns lief es auch nicht so wie wir es uns erhofften.

Zumindest waren wir meine Mitreferenten anwesend und pünktlich. Zu meiner Verwunderung. Simon, der für die Power Point Präsentation zuständig war, kam oft zu spät. Er wohnt zwar gerade mal zwei Minuten Fußweg von der FH entfernt, doch die Pflege seiner zwei Hamster beansprucht Ihn morgens zeitlich sehr intensiv. Wir waren also vollständig, bis auf das Handout. Auf das Handout gehören alle Informationen in Stichpunkten die den Vortrag begleiten sollen. Ich war dafür zuständig, und ich hatte es vergessen. Die Blicke meiner Mitvorträger sagten alles. Die Augen zogen sich enger zusammen, sodass sich die Stirn anfing zu runzeln. Ich war unten durch, schon bevor der Vortrag angefangen hatte und ihr wollt nicht wissen wie es weiterging...soviel soll gesagt sein: Platz 1 der unbeliebtesten Vortragspartner! 

 


15.5.13 22:40

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Leo (19.5.13 18:58)
Haha, ich kenne da Jemanden, der bestimmt eine gute Figur auf Platz 2 machen würde Hätte mir auch passieren können! Mach dir nichts draus, man sollte eh nicht alles auf die Goldwaage legen, was unsere Kommilitoninnen so raushauen... Außerdem ist es unter diesen Umständen auch nicht ganz leicht, wenn man unter chronischer Müdigkeit leiden muss! Im Übrigen sind deine Tratschtanten gar nicht so unambizioniert wie du tust Aber Respekt das du überhaupt mit denen klarkommst, ich finde es ja eher anstrengend, wie viel Profilneurose dahinter steckt.. Klasse Blog, einfach ehrlich und zum lachen. Ich stelle mir Simon vor, wie er seinen Hamster pflegt :D


Carma (17.6.13 10:02)
Hey,
ich kenne das Problem mit den Gruppenarbeiten nur zu gut. Da sich mir der pädagogische Sinn dieser Gruppenarbeiten nicht sonderlich erschließt, rege ich mich in regelmäßigen Abständen auf, wenn es mal wieder heißt "Gruppenarbeit". Klar, man soll teamfähig werden und seine Kompetenzen in einer Gruppe erweitern. Nur was ist, wenn man selbst sehr gut in der Lage ist Kompromisse einzugehen, die anderen hingegen gar nicht? Da kam es schonmal vor, dass man sich auf eine Vorgehensweise einigte und ein nettes Gruppenmitglied klammheimlich die Inhalte änderte, während die anderen nachts schliefen. Jaaa, also ich muss sagen, bisher hat alles immer noch geklappt und es sind ordentliche Noten herausgekommen. Doch der nervliche Aufwand war deutlich höher, als er gewesen wäre, wenn man ein Thema einfach selbst behandelt hätte.

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