MEIN ALLTAG UND...DAS ZEICHEN

Und wer sucht der findet, oder wie war das nochmal was Johannes damals schon in der heiligen Schrift niederschrieb?! Und genau das tat ich Heute, 90 Minuten in der Vorlesung Grundlagen der Kulturwissenschaft. Nur was ich suchte war mir noch nicht ganz klar, auf jeden Fall ging es um Zeichen...und Kultur! Semantik vs. Semiotik, Kulturalismus vs. Strukturalismus, Signifikant vs. Signifikat! Ihr versteht nur Bahnhof? Dann geht’s euch wie dem Rest, der mit Fragezeichen in den Augen verdutzt dasaß. Wie Johannes versuchte ich also den Pfad der Erleuchtung zu finden, aber leider konnte ich den Weg vor lauter Zeichen nicht sehen, da halfen auch Caros ach so schlauer Fragen bei der Dozentin nichts!

Egal, in 10 min ist Wochenende und Pfingsten steht vor der Tür. Und ja, es gibt tatsächlich auch ein Grund für das lange Wochenende denn das Pfingstfest ist ein Hochfest, an dem das - von Jesus Christus angekündigte – Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird. Also ein Zeichen von Gott? Vielleicht hatte der heilige Johannes das damals auch noch nicht so ganz verstanden was das mit der Zeichenlehre so auf sich hat. Plötzlich tippte mich jemand auf die Schulter und fragte höflich ob neben mir noch Platz sei, ich saß mittlerweile schon in der Bahn auf den weg nach Hause! Erstaunt nickte ich, denn der Typ der vor mir stand kenne ich! Es war Fabio...und da war es, das Zeichen auf das ich schon seit einer Woche warte! Geht doch...

 


3 Kommentare 16.5.13 22:14, kommentieren

Werbung


MEIN ALLTAG UND...DIE SCHWARZE LISTE

Da ich gestern bis tief in die Nacht an meinem Englischvortrag gearbeitet hatte, fällt es mir heute besonders schwer aus den Federn zu kommen. Um 9.15 Uhr fühlt es sich immer noch an wie Mitten in der Nacht, der einzige Unterschied ist die Helligkeit. Doch dieser Morgen ist etwas anders. Das ich wieder spät dran bin ist wie ihr wisst keine Besonderheit. Es fühlt sich nur anders an.

Als ich es endlich aus dem Bett schaffe, bin ich hell wach. Mir gehen zu viele Dinge durch den Kopf. Heute habe ich mir vorgenommen Fabio anzusprechen. Diese Gedanken muss ich hinten anstellen, denn in 60 Minuten halte ich schließlich mit zwei weiteren Kommilitonen einen Vortrag. Die Vorbereitung lief wie am Schnürchen. Denn nicht wie sonst bin ich in meiner üblichen „Tratschtantengruppe“ sondern geloster Weise mit den, naja sagen wir mal etwas „ambitionierteren“ Studenten . Wir teilten die Themen also auf, arbeiteten fleißig getrennt und trafen uns dann zum Zusammentragen des Themas. Jeder hatte nun ein Expertenbereich und konnte die anderen darüber informieren. Läuft das Vorbereiten von Vorträgen bei euch auch immer so glatt? Ich kann verstehen wenn ihr jetzt mit runzelnder Stirn verdutzt vor dem PC sitzt. Entwarnung. Bei uns lief es auch nicht so wie wir es uns erhofften.

Zumindest waren wir meine Mitreferenten anwesend und pünktlich. Zu meiner Verwunderung. Simon, der für die Power Point Präsentation zuständig war, kam oft zu spät. Er wohnt zwar gerade mal zwei Minuten Fußweg von der FH entfernt, doch die Pflege seiner zwei Hamster beansprucht Ihn morgens zeitlich sehr intensiv. Wir waren also vollständig, bis auf das Handout. Auf das Handout gehören alle Informationen in Stichpunkten die den Vortrag begleiten sollen. Ich war dafür zuständig, und ich hatte es vergessen. Die Blicke meiner Mitvorträger sagten alles. Die Augen zogen sich enger zusammen, sodass sich die Stirn anfing zu runzeln. Ich war unten durch, schon bevor der Vortrag angefangen hatte und ihr wollt nicht wissen wie es weiterging...soviel soll gesagt sein: Platz 1 der unbeliebtesten Vortragspartner! 

 


2 Kommentare 15.5.13 22:40, kommentieren

MEIN ALLTAG UND...VIRTUELLE KONTAKTE

Heute hab ich es tatsächlich schon nach 20 Minuten Schlummermodus aus den Federn geschafft.

Natürlich nicht ohne Grund. Das Thema Internet und Sicherheit ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte mir vorgenommen meine Passwörter im Internet zu überprüfen und in eine höhere Sicherheitsstufe einzuordnen. Das Ergebnis: 22 Zeichen in Kombination mit 10 Zahlen!

Zusätzlich überarbeitete ich mein Facebook Profil indem ich alle Statusmeldungen auf Freunde reduzierte. Obwohl, wenn ich drüber nachdenke wann ich zuletzt etwas in dem sozial Netzwerk gepostet habe, komme ich ins Grübeln. Mit Recht, finde ich. Denn wen interessieren eigentlich Statusmeldungen wie : „habe mal wieder Langweile in der Uni“, oder Caros Lieblingsmarkierung vor Ort: Ist hier: Fachhochschule Köln. Eigentlich wahrscheinlich Niemanden, doch immer wieder bin ich überrascht über die immerhin zehn „gefällt mir“ Angaben dazu. Markieren könnte ich mich mittlerweile auch dort, schließlich war ich in der Vorlesung angekommen. Angeregt von der Vorlesung über das Thema Internet diskutierte ich mit Caro und ein paar weiteren Kommilitonen über Singlebörsen. Schließlich schießen diese in der Zeit der medialen Kommunikation wie Pilze aus dem Boden. In einer Zeit, in der wir nicht einmal zum Einkaufen vor die Tür gehen müssen, weil Amazone und Co. uns alles bis auf die Couch liefert, liegt es nahe, seinen zukünftigen Lebenspartner zu den neuen Schuhen oder Kleider „ in den Warenkorb“ zu legen.

Doch ob ich per Mausklick auch den süßen Typ von gestern erobern kann, bezweifele ich. Für Schüchterne auf der Suche nach einem Partner die zeitlich stark beansprucht sind, sind Singlebörsen sicherlich eine Hilfe. Ich bin Studentin, also kann ich diese Eigenschaften nicht zu meinen zählen.  :D

Auch wenn ich über den süßen Blonden, er heißt überings Fabio, eine Menge im Internet herausgefunden habe, ein Profil auf Parship.de war nicht dabei. Da ich weder von Singlebörsen noch von einer Verkuppelungsaktion, die Caro vorgeschlagen hatte, etwas halte, war die Entscheidung klar: morgen werde ich meinen Mut zusammen nehmen und Fabio zu einem guten Zeitpunkt ansprechen...   

3 Kommentare 14.5.13 20:55, kommentieren

Mein Alltag... und das Internet!

8.15 Uhr. Dunkel und regnerisch. Wer kennt es nicht, das Gefühl wenn Montagmorgens der Wecker schellt und man für ca. 40 min. damit beschäftigt ist, ihn im 5 Minuten Takt auf Schlummermodus zu stellen. Klar, ich hätte in dieser Zeit schon geduscht und mit frisch gepressten Orangensaft in meiner Küche frühstücken können. Davon aber träume ich gerade noch.

Es sind noch 20 min. bis die Vorlesung beginnt, ich habe keine Chance mehr mich gegen die Töne des Weckers und meine Müdigkeit zu wehren. Zähneputzen und anziehen ist zeitlich gerade noch machbar. Aber ohne meine Frühstückskaffe in die Uni? Ich bin unausstehlich ohne Koffein. Pünktlichkeit hin oder her, der Zwischenstopp an der Bude mit dem netten türkischen Besitzer muss sein. Kaffee to go, wie immer.

Zugegeben mit fünf Minuten Verspätung komme ich in der Vorlesung an. Eigenartig, meine Kommilitonen kommen mir unbekannt vor. Verdutzt schreibe ich meiner Freundin Caro eine SMS und frage wo sie denn sei. In einer 100 Zeichen SMS erklärt sie mir, das mein Kurs den Raum mit einem anderen getauscht hat. Ich hatte mich also nicht vertan, ich kannte die Studenten in diesem Raum wirklich nicht. Schade eigentlich, der blonde Typ in der zweiten Reihe mit seinem charmanten Lachen ist mir direkt aufgefallen. Keine Zeit zum flirten ich musste zum nächsten Raum. Geschafft.

In jeder freien Minute erzählte mir meine Freundin Caro die neusten Storys vom Wochenende. Ihr müsst wissen, Caro redet gerne und viel. Manchmal eben zu viel. Ich bin also nach drei Vorlesungen an diesem Tag aufgeklärt über die neue Cluberöffnung und Caros ganzes Liebesleben der letzten 48 Stunden. Nicht zu vergessen, ich lernte nebenbei etwas über die tiefe Weite des Internets, so kam ich auf die Idee den süßen Typen von eben zu googlen und prompt wusste ich Name, Geburtsdatum, Hobbys, Schuhgröße und alle seine Vorlieben! Krass! Ob das wohl auch alles in Sekunden über mich zu erfahren ist? Macht den Test und googelt euch selbst, ihr werdet staunen…

 


2 Kommentare 13.5.13 16:55, kommentieren